Mittwoch, 24. November 2010

Adelaide Hills, Goolwa, Victor Harbour, Bordertown, Naracoorte und Mt. Gambier (07.11.10)


Heute schauten wir uns kurz in Hanhdorf um und fuhren dann nach Goolwa, wo wir feststellten, dass der "schoenste Strand der Suedkueste" unmoeglich dieser sein konnte. Da es aber auch zu kalt war, sich hier laenger aufzuhalten, fuhren wir weiter nach Victor Harbour, wo wir eine Fahrt mit der von einem Pferd gezogenen Doppeldecker-Strassenbahn machten und dabei gut 40 Minuten die Landschaft genossen.
Weiter ging es nach Bordertown, zur einzigen Kolonie weisser Kaengurus in Australien - so richtig was sehen konnten wir jedoch nicht.
Unser naechster Halt waren die Naracoorte Caves, wo wir die self-guided tour statt fuer 7$/Person fuer umsonst machten, weil wir so sympathisch sind.
Der letzte Stopp war Mt. Gambier mit seinem Blue Lake und den versunkenen Gaerten...

Adelaide, Port Adelaide und Hahndorf (06.11.10)

Heute morgen fuhren wir nach Port Adelaide, wo wir eine Dusche nahmen und uns ein wenig umschauten. Dann ging es nach Adelaide, wo wir uns die Statue von William Light, dem Gruender von Adelaide, ansahen und von dort aus zur Cathedral weitergingen. Leider landeten wir mitten in einer "reflection group" und verbrachten so die naechsten 90 Minuten mit der Lebensgeschichte einer Nonne.
Danach ging es nochmal zum Central Market, wo Anne total ueberzeugt eine 3,5 Kilo Wassermelone fuer uns erstand - die sie dann selber tragen durfte ^^
Nach einem Bummelspaziergang durch die Innenstadt und einen Riesen-Suessigkeitenladen, sowie einem Ausflug ins Internet fuhren wir wieder in die Adelaide Hills (nach Hahndorf), wo wir die Nacht ueber bleiben.

Adelaide, Glenelg und Dublin (04.11. - 05.11.10)

Donnerstag fuhren wir nach Adelaide und gingen ein bisschen shoppen. Wir kauften Anne einen neuen Bikini, mir neue Flip-Flops und weckten unsere Eltern (an dieser Stelle viele Gruesse^^), da wir nicht wussten, dass es nun 9,5 Stunden Zeitverschiebung sind und daher um 05.00 anriefen.
Die Nacht campten wir in den Adelaide Hills.

Heute schauten wir uns Glenelg an und fuhren dann nach Adelaide, wo wir eine Fuehrung durch's Haigh's Chocolate Museum machten. Einige Geheimnisse stammen tatsaechlich aus der Lindt-Produktion.
Weiter ging es mit free coffee bewaffnet zum Central Market, wo wir ein wenig herumlungerten und den Tag ausklingen liessen.

Dienstag, 23. November 2010

Coober Pedy, Wilpena, Kayanka Ruinus, Magnetic Hill und irgendwo vor Jamestown (03.11.10)


Nach einer Dusche heute morgen (sie war tatsaechlich auf ^^) fuhren wir nach Port Augusta, wo wir erneut einkauften und unsere Vorraete aufstockten. Dann fuhren wir weiter Richtung Wilpena und Chambers Gorge, wo uns unser Auto allerdings mal wieder in die Schranken wies und wir umdrehten, um uns nicht auf der holprigen Strasse noch eine Achse zu brechen oder sonstiges.
Also fuhren wir zu den Kayanka Ruinen, die Ueberbleibsel eines 1851 gebauten Bauernhofes sind. Von dort ging es ueber Orroroo weiter zum Magnetic Hill, der fast so lustig war, wie die Miene in Coober Pedy :D Es stellte sich als ein Huegel heraus, auf den jemand einen grossen Magneten gestellt hatte :D
Wir fuhren also weiter und langsam aber sicher wurde es sehr dunkel. So sahen wir auch die 400 Schafe, die grade ueber den Highway auf die andere Seite getrieben wurden, erst recht spaet und erschreckten uns entsprechend. Es ging allerdings grade nochmal gut und so haben wir uns unser Bett nun wirklich verdient...

Coober Pedy (02.11.10)


Heute ging es weiter nach Coober Pedy, wo wir auf dem weltweit einzigen Untergrund-Campingplatz einen Platz buchten und unser Zelt aufbauten. Leider konnten wir danach nicht sofort eine Dusche nehmen, da diese im Moment geputzt wurde / werden sollte... Also zogen wir los und schauten uns zuerst zwei unterirdische Kirchen an.
Danach ging es zur Old Timer's Mine, die 1968 zufaellig wiederentdeckt wurde, als bei der Erweiterung einer unterirdischen Wohnung die Wand durchbrochen wurde und die Grube von 1916 freigelegt wurde. Die Geschichte ist allerdings auch schon das Spannendste, denn ausser zwei Opaladern und jeder Menge "Abfallhaufen, die Arbeiter hinterlassen hatten", gab es eigentlich nichts zu sehen - was bei uns jedoch fuer den groessten Spass sorgte, sodass ich irgendwann mit einem Lachkrampf im Dreck sass :D
Nachdem wir uns noch ein bisschen in den Opalshops umgesehen hatten, entdeckten wir auch die dritte unterirdische Kirche, die wir lange gesucht hatten, und schauten uns auch sie an.
Dann ging es noch zu den Breakaways und zurueck zum Campingplatz, wo wir uns auf eine Dusche freuten.
Allerdings war die Dusche noch immer geschlossen, worueber wir uns nur ganz minimal aufregten ^^
Um 16.30 Uhr, also gute 3 Stunden spaeter als offiziell, wurde die Tuer dann tasaechlich wieder entriegelt und wir konnten endlich den Staub abwaschen. Typisch australisch halt!

Penong, Port Augusta und circa 190 km vor Coober Pedy (01.11.10)

Heute morgen schliefen wir zu lange (eigentlich nur so lang wie sonst, aber wir wussten noch nicht, dass uns wieder 2,5 Stunden geklaut wurden, als wir die Grenze ueberquerten) und fuhren nach Port Augusta. Dort kauften wir ein paar Sachen ein und dann ging es nach Glendambo und von dort weiter Richtung Coober Pedy. Klingt ziemlich wenig, schliesst aber wieder gute 9 - 10 Stunden fahren ein ^^

Kurz hinter Norseman bis zur vor Penong ^^ (31.10.10)


Heute morgen standen wir um viertel nach sechs auf, da wir heute eine ganz schoene Strecke vor uns hatten. Wir legten gut 1100 Kilometer zurueck, wobei wir irgendwann gegen halb drei die Grenze nach South Australia ueberquerten. Dann fuhren, fuhren und fuhren wir...
Irgendwann ging die Sonne langsam unter und wir suchten uns eine Rest Area...